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Bodengleiche Dusche einbauen: Kosten und was zu beachten ist
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Eine bodengleiche Dusche einzubauen kostet 2026 zwischen 4.500 und 8.500 Euro inklusive Gefälleestrich, Abdichtung, Bodenablauf und Glaswand. Sie ist die meistgefragte Modernisierungsmaßnahme im Badezimmer — und gleichzeitig eine, die handwerklich anspruchsvoll ist. Dieser Ratgeber erklärt, was beim Einbau einer bodengleichen Dusche zu beachten ist.
Was kostet eine bodengleiche Dusche?
Der Gesamtpreis setzt sich aus mehreren Positionen zusammen:
Gefälleestrich: Der Boden muss zum Ablauf hin geneigt werden — das kostet 800 bis 1.500 Euro je nach Fläche und Ausgangssituation.
Abdichtung: Die wichtigste Maßnahme gegen Wasserschäden. Mindestens zwei Abdichtungslagen sind Pflicht — Kosten: 400 bis 800 Euro.
Bodenablauf: Je nach Modell (Punkt- oder Rinnenablauf) zwischen 150 und 500 Euro für das Material.
Fliesen oder fugenlose Oberfläche: 600 bis 1.500 Euro je nach Material und Verlegeaufwand.
Glaswand oder Duschkabine: 800 bis 2.500 Euro je nach Größe und Ausführung.
Die Gesamtkosten für eine bodengleiche Dusche liegen damit bei 4.500 bis 8.500 Euro — bei hochwertigen Materialien auch darüber.
Wann ist eine bodengleiche Dusche möglich?
Die Machbarkeit hängt vom vorhandenen Estrich und dem darunter liegenden Aufbau ab. Im Erdgeschoss und auf Betondecken ist der Einbau fast immer möglich. Bei Holzbalkendecken in Altbauten — besonders verbreitet im Rhein-Main-Gebiet bei Häusern vor 1950 — ist der Einbau aufwändiger und teurer, da der Bodenaufbau angepasst werden muss.
Lassen Sie die Machbarkeit vor der Beauftragung von einem Fachbetrieb beurteilen. Ein Blick unter den vorhandenen Estrich spart spätere Überraschungen.
Was sind die häufigsten Fehler beim Einbau?
Der häufigste und teuerste Fehler ist eine mangelhafte Abdichtung. Wasser, das in die Konstruktion eindringt, verursacht Schäden, die oft erst Jahre später sichtbar werden — und dann fünfstellige Sanierungskosten bedeuten. Beauftragen Sie nur Betriebe, die die Abdichtung nach anerkannten Regeln der Technik (ZDB-Merkblatt) ausführen.
Ein weiterer häufiger Fehler: zu geringes Gefälle. Mindestens 1 bis 2 Prozent Neigung zum Ablauf sind nötig, damit kein stehendes Wasser entsteht. Bei kleinen Duschen und Punkt-Abläufen ist das planerisch anspruchsvoll.
Barrierefreiheit: Wann lohnt sich der Umbau besonders?
Eine bodengleiche Dusche erhöht den Wohnkomfort und ist gleichzeitig ein Schritt in Richtung Barrierefreiheit. Wer vollständig barrierefrei umbauen möchte, kann über die KfW (Programm 455) Förderung beantragen. Die Förderquote beträgt bis zu 10 Prozent der Investitionskosten, maximal 5.000 Euro — als Zuschuss, nicht als Kredit. Alle Angaben sind indikative Richtwerte, der genaue Förderbetrag hängt von Ihrem Projekt ab.
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