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Fassadendämmung 2026: Kosten, Förderung und welches System passt

Ranovo Redaktion02.06.20266 Min.

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Warum eine Fassadendämmung sinnvoll ist

Über die Außenwände verliert ein ungedämmtes Haus bis zu 30% seiner Heizwärme. Eine Dämmung senkt nicht nur die Energiekosten — sie verbessert auch das Wohnklima und erhöht den Immobilienwert.

Welche Dämmsysteme gibt es?

WDVS (Wärmedämmverbundsystem): Das häufigste System. Dämmplatten werden direkt auf die Außenwand geklebt und anschließend verputzt. Kostengünstig und effektiv.

Vorhangfassade (hinterlüftete Fassade): Dämmung wird hinter einer Verkleidung montiert. Teurer aber sehr langlebig und wartungsfreundlich.

Einblasdämmung: Bei Hohlwänden kann Dämmmaterial eingeblasen werden. Günstig und schnell.

Was kostet eine Fassadendämmung?

Pro Quadratmeter Fassadenfläche:

  • WDVS mit EPS: 80 – 150 €/m²
  • WDVS mit Mineralwolle: 120 – 200 €/m²
  • Vorhangfassade: 150 – 300 €/m²

Für ein typisches Einfamilienhaus (150 m² Fassade) bedeutet das: 12.000 – 30.000 €.

Förderung 2026: BEG über BAFA und KfW

Die BAFA fördert Dämmmaßnahmen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM):

  • 15% Grundförderung der förderfähigen Kosten
  • Zusätzlich 5% Effizienz-Bonus möglich
  • Maximal förderfähige Kosten: 60.000 € pro Wohneinheit

Die KfW bietet ergänzend zinsgünstige Kredite an.

Energieausweis nach der Sanierung

Nach einer Dämmmaßnahme verbessert sich oft die Energieeffizienzklasse Ihres Gebäudes. Das steigert den Immobilienwert nachweislich.

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