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Fassadendämmung 2026: Kosten, Förderung und welches System passt
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Warum eine Fassadendämmung sinnvoll ist
Über die Außenwände verliert ein ungedämmtes Haus bis zu 30% seiner Heizwärme. Eine Dämmung senkt nicht nur die Energiekosten — sie verbessert auch das Wohnklima und erhöht den Immobilienwert.
Welche Dämmsysteme gibt es?
WDVS (Wärmedämmverbundsystem): Das häufigste System. Dämmplatten werden direkt auf die Außenwand geklebt und anschließend verputzt. Kostengünstig und effektiv.
Vorhangfassade (hinterlüftete Fassade): Dämmung wird hinter einer Verkleidung montiert. Teurer aber sehr langlebig und wartungsfreundlich.
Einblasdämmung: Bei Hohlwänden kann Dämmmaterial eingeblasen werden. Günstig und schnell.
Was kostet eine Fassadendämmung?
Pro Quadratmeter Fassadenfläche:
- WDVS mit EPS: 80 – 150 €/m²
- WDVS mit Mineralwolle: 120 – 200 €/m²
- Vorhangfassade: 150 – 300 €/m²
Für ein typisches Einfamilienhaus (150 m² Fassade) bedeutet das: 12.000 – 30.000 €.
Förderung 2026: BEG über BAFA und KfW
Die BAFA fördert Dämmmaßnahmen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM):
- 15% Grundförderung der förderfähigen Kosten
- Zusätzlich 5% Effizienz-Bonus möglich
- Maximal förderfähige Kosten: 60.000 € pro Wohneinheit
Die KfW bietet ergänzend zinsgünstige Kredite an.
Energieausweis nach der Sanierung
Nach einer Dämmmaßnahme verbessert sich oft die Energieeffizienzklasse Ihres Gebäudes. Das steigert den Immobilienwert nachweislich.
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