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Dämmung & Fassade · Frankfurt
Dämmung & Fassade in Frankfurt: Bau- und Marktsituation
Frankfurt hat einen der dichtesten und ältesten Gebäudebestände der Region: Gründerzeit-Wohnhäuser in Bornheim, Sachsenhausen und im Nordend mit massiven, aber ungedämmten Außenwänden, dazu Nachkriegs- und 70er-Jahre-Bauten in Bockenheim und Niederrad mit besonders schwachem Dämmstandard. Über solche Fassaden gehen bis zu 25 % der Heizenergie verloren, weshalb der Sanierungsdruck bei steigenden Energiekosten hoch ist. Spezialisierte Betriebe für die Gebäudehülle sind knapp und gut vorausgebucht, das Preisniveau liegt über dem Rhein-Main-Durchschnitt. Eine Besonderheit: In den erhaltenswerten Gründerzeitvierteln ist eine Außendämmung der Fassade oft nicht oder nur eingeschränkt zulässig — dann bleibt nur eine bauphysikalisch sorgfältig geplante Innendämmung. In den vielen Mehrfamilienhäusern entscheidet zudem die Eigentümergemeinschaft über Maßnahmen an der gemeinsamen Gebäudehülle mit.
Richtwerte für den Raum Frankfurt 2026
Was kostet eine Fassadendämmung in Frankfurt?
| Maßnahme | Kosten | Beispiel | Einsparung |
|---|---|---|---|
| Fassade WDVS | 80–150 €/m² | 12.000–22.500 € (150 m²) | bis 25% Heizkosten |
| Fassade VHF | 120–200 €/m² | 18.000–30.000 € (150 m²) | bis 25% Heizkosten |
| Dachdämmung | 50–180 €/m² | 8.000–28.800 € (160 m²) | bis 15% Heizkosten |
| Kellerdecke | 25–60 €/m² | 2.000–4.800 € (80 m²) | bis 5% Heizkosten |
| Fenster (pro Stück) | 300–1.000 € | 6.000–20.000 € (20 Fenster) | bis 15% Heizkosten |
Richtwerte aus dem Markt 2026 für den Raum Frankfurt — kein Ersatz für ein konkretes Angebot. Über Ranovo erhalten Sie bis zu drei verbindliche Angebote von geprüften Betrieben aus Frankfurt und Umgebung.
Förderberatung · Frankfurt
Förderung für Ihre Dämmung in Frankfurt
Die Gebäudehülle wird bundesweit gefördert: BAFA BEG Einzelmaßnahmen (15 %, mit individuellem Sanierungsfahrplan 20 %) für Fassade, Dach, Kellerdecke und Fenster sowie der KfW-Kredit 261 fürs Effizienzhaus. Je nach Standort kommen kommunale Programme hinzu — hier sehen Sie, was lokal relevant ist:
BAFA BEG Einzelmaßnahmen — Gebäudehülle
Für die Dämmung von Fassade, Dach und Kellerdecke sowie für neue Fenster gewährt die BAFA über die BEG Einzelmaßnahmen einen Zuschuss von 15 % der förderfähigen Kosten (max. 30.000 € pro Wohneinheit). Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) steigt der Zuschuss auf 20 %, und die förderfähigen Kosten verdoppeln sich auf 60.000 €. Wichtig: Antrag immer vor Auftragsvergabe stellen — und die U-Wert-Anforderungen einhalten.
KfW 261 — Wohngebäude-Kredit Effizienzhaus
Wer die Frankfurter Gebäudehülle gleich auf Effizienzhaus-Niveau bringt, kann den zinsgünstigen KfW-Kredit 261 mit Tilgungszuschuss nutzen — gerade bei Gründerzeit-Altbauten mit dem Standard Effizienzhaus Denkmal eine passende Option, wenn eine Außendämmung nicht zulässig ist.
Förderprogramme, Budgets und Konditionen ändern sich häufig und sind teils an Fristen gebunden (Stand 2026). Diese Angaben ersetzen keine Beratung — die vermittelten Fachbetriebe prüfen mit Ihnen, welche Programme aktuell verfügbar sind und für Ihr Projekt zusammenkommen.
Darum Ranovo · Frankfurt
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Förderung mitgedacht
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So läuft Ihre energetische Sanierung ab
Vor Ort entscheidet in Frankfurt oft die Innenstadtlage über den Ablauf: In dicht bebauten Gründerzeitvierteln wie Bornheim oder dem Nordend sind freie Stellflächen für das Fassadengerüst knapp, sodass Halteverbotszonen und enge Anliefertermine für Dämmplatten und Putz eingeplant werden. Bei erhaltenswerten Fassaden stimmen die Betriebe das Vorgehen mit den Gestaltungs- oder Denkmalvorgaben ab — häufig läuft es auf eine Innendämmung mit zwingender Dampfbremse statt auf ein WDVS hinaus. In bewohnten Mehrfamilienhäusern lässt sich die Fassade von außen meist ohne Auszug dämmen, der Eingriff betrifft aber alle Parteien und braucht einen WEG-Beschluss. Sinnvoll ist ein vorab erstellter individueller Sanierungsfahrplan (iSFP): Er legt die richtige Reihenfolge fest — Fassade vor Fenstertausch, damit die Dämmung die Fensterleibung überlappt und keine Wärmebrücke entsteht.
Anfrage & Energieberatung
Sie beschreiben Ihr Vorhaben über den Konfigurator am Anfang der Seite. Für die volle Förderung wird vorab ein BAFA-gelisteter Energieberater eingebunden, der den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) erstellt.
Vor-Ort-Aufnahme der Gebäudehülle
Ein vermittelter Fachbetrieb prüft Fassade, Dach, Keller und Fenster, misst U-Werte und beurteilt den Untergrund auf Feuchte und Risse — die Basis für ein belastbares Angebot.
Maßnahmen & Reihenfolge festlegen
Außen- oder Innendämmung, WDVS oder Einblas-Kerndämmung, Dach- und Kellerdeckendämmung, Fenstertausch — die sinnvolle Reihenfolge wird so geplant, dass keine Wärmebrücken entstehen.
Förderantrag vor Auftragsvergabe
Der BAFA-Zuschuss (15 %, mit iSFP 20 %) bzw. der KfW-Kredit 261 wird vor der Auftragsvergabe beantragt — sonst entfällt die Förderung. Der Fachbetrieb unterstützt bei den Nachweisen.
Ausführung mit Gerüst
Gerüststellung, Dämmung, Putz bzw. Fassadenbekleidung und ggf. Fenstertausch. Je nach Umfang und Witterung dauert eine Fassadensanierung typisch zwei bis vier Wochen.
Abnahme & Verwendungsnachweis
Abnahme der Arbeiten, Dokumentation der erreichten U-Werte und Einreichen des Verwendungsnachweises bei der BAFA — die Auszahlung des Zuschusses erfolgt in den Folgewochen.
Qualität · Frankfurt
Geprüfte Dämm-Fachbetriebe in Frankfurt
Bei der Gebäudehülle entscheiden bauphysikalisch korrekte Ausführung und Förder-Konformität über Erfolg und Feuchteschutz. Bevor ein Betrieb Ranovo-Anfragen erhält, durchläuft er einen vierstufigen Prüfprozess.
Meisterqualifikation & Eintragung
Wir prüfen Gewerbeanmeldung, Handwerksrolle und relevante Qualifikationen. Nur eingetragene Fachbetriebe kommen in Frage.
Erfahrung mit der Gebäudehülle
Wir achten auf nachweisbare Erfahrung mit WDVS, Innendämmung und bauphysikalisch korrekter Ausführung — gerade bei Altbau und Denkmal entscheidet die Detailqualität über Feuchteschutz und Förderfähigkeit.
Versicherung & Förder-Konformität
Wir prüfen die Betriebshaftpflicht und ob der Betrieb die für die BAFA/KfW-Förderung nötigen Nachweise und U-Wert-Anforderungen sauber dokumentiert.
Persönlicher Eindruck
Wir sprechen mit jedem Betrieb persönlich. Seriosität, Erreichbarkeit und Umgang mit Kunden lassen sich nicht aus Papieren ablesen — sondern nur im direkten Kontakt.
Häufige Fragen
Häufige Fragen — Dämmung Frankfurt
Was kostet eine Fassadendämmung in Frankfurt?
Als einer der teuersten Sanierungsmärkte der Region liegt Frankfurt eher am oberen Rand der Spanne. Als Richtwert: ein WDVS kostet 80–150 €/m², eine vorgehängte Fassade 120–200 €/m² — jeweils inkl. Gerüst, Material und Montage. Für ein typisches Einfamilienhaus mit 150 m² Fassade sind das rund 12.000–22.500 € (WDVS) bzw. 18.000–30.000 € (VHF). Mit BAFA-Förderung (15 %, mit iSFP 20 %) sinkt der Eigenanteil entsprechend. Über Ranovo erhalten Sie bis zu drei verbindliche Angebote geprüfter Frankfurter Betriebe zum Vergleich.
Darf ich eine denkmalgeschützte Gründerzeitfassade in Frankfurt überhaupt dämmen?
In erhaltenswerten Vierteln wie dem Nordend, Bornheim oder Sachsenhausen ist eine Außendämmung der Fassade oft nicht oder nur eingeschränkt zulässig, weil sie das Stadtbild verändert. Die Lösung ist dann meist eine Innendämmung — bauphysikalisch anspruchsvoll, weil eine Dampfbremse gegen Schimmel zwingend ist. Dach und Kellerdecke lassen sich dagegen fast immer dämmen. Die geprüften Betriebe stimmen das Vorgehen bei Bedarf mit der Denkmalbehörde ab und sagen Ihnen ehrlich, was Ihr Gebäude zulässt.
Lohnt sich ein iSFP vor der Dämmung meines Frankfurter Altbaus?
Ja, gleich doppelt. Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) eines Energieberaters wird selbst zu 50 % gefördert und hebt anschließend den BAFA-Zuschuss auf alle Dämmmaßnahmen von 15 auf 20 % — bei verdoppelten förderfähigen Kosten. Gerade bei den verschachtelten Frankfurter Altbauten legt er außerdem die richtige Reihenfolge fest, etwa Fassade vor Fenstertausch, damit keine Wärmebrücken an der Leibung entstehen.
Wie viel Energie spare ich durch eine Fassadendämmung?
Über ungedämmte Außenwände gehen bis zu 25 % der Heizenergie verloren. Eine fachgerecht ausgeführte Fassadendämmung kann den Heizwärmebedarf um 15–25 % senken. Bei einer Kellerdeckendämmung sind es ca. 5 %, bei neuen Fenstern bis zu 15 %.
Welche Förderung gibt es 2026 für Dämmung?
Die BAFA fördert Dämmmaßnahmen über die BEG EM (Bundesförderung für effiziente Gebäude, Einzelmaßnahmen) mit 15–20 % Zuschuss. Die förderfähigen Kosten liegen bei max. 30.000 € pro Wohneinheit — mit iSFP (individuellem Sanierungsfahrplan) verdoppeln sie sich auf 60.000 €. Wichtig: Antrag immer vor Baubeginn stellen.
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